Feminismus und organisierter Anarchismus


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Dieses Dokument wurde von Brasilianischen Anarchist:innen [Coordenação Anarquista Brasileira] (CAB), einer Gruppe von anarchistischen Organisationen, die in ganz Brasilien zusammenarbeiten, erstellt.

Das Dokument hat auch als Ankerpunkt in den jüngsten Diskussionen über Feminismus innerhalb von Black Rose/Rosa Negra gedient. Wir hoffen, dass wir durch die erstmalige Veröffentlichung dieses Textes auf Englisch (Deutsch) seine Reichweite und Wirkung erhöhen können.

Übersetzung von Yara

Unser Verständnis von Feminismus aus der Perspektive des organisierten Anarchismus

Die Frauen, die Teil der Organisationen sind, die die Brasilianische Anarchistische Koordination (CAB) bilden, sehen sich als Teil einer langen Tradition anarchistischer Frauen, die radikal gegen die Unterdrückung der Geschlechter gekämpft und diese angeprangert haben; daher nimmt auch die Ausbeutung der Arbeit für uns eine besondere Form an. Wir sind Teil der vielen, vielen anarchistischen Frauen, die sich der Gewalt der wir ausgesetzt sind, frontal entgegengestellt haben, obwohl die oberen versucht haben unsere Geschichte zu löschen; Frauen, die neue Wege der Liebe gegangen sind und das bürgerliche Familienmodell, das die Grundlage des Systems ist, problematisiert haben; Frauen, die auf die Macho-Gewalt, die oft von ihren eigenen Genossen ausging, reagiert haben; autodidaktische Frauen, die die Alphabetisierung förderten und sich eine befreiende Bildung vorstellten, eigene libertäre Zeitungen gründeten und darin schrieben; Frauen, die zu den Waffen griffen! Diese furchtlosen und unbeugsamen Frauen kämpften gegen ein unterdrückendes System für ein würdiges und freies Leben und säten die Saat der Befreiung in der ganzen Welt. Es gibt viele anonyme Kämpfer:innen, die durch die Geschichtsschreibung der Männer ausgelöscht wurden. Es gibt viele, die vor uns gegangen sind, viele, die nicht mehr unter uns sind. Wir tragen ihr Erbe in uns.

Diese Geschichte hat nicht mit uns begonnen, und sie wird auch morgen nicht enden. Es gibt viel Gewalt und es gibt viel zu tun.

Als AnarchistInnen glauben wir, dass der Feminismus und der antipatriarchale Kampf sowie der antirassistische und antikoloniale Kampf grundlegende Strategien zur Zerstörung dieses Systems sind. Wir verstehen, dass die Machtverhältnisse auf spezifische Weise strukturiert sind, und es ist notwendig sie zu verstehen, wenn wir das System der Unterdrückung als Ganzes zerstören wollen. Wir glauben daran, dass sich militante Strukturen bilden können die aktiv in der Bevölkerung verankert sind und sich beteiligen, die Aktionen durch direkte Aktionen und direkte Demokratie entwickeln. In diesem Sinne treten wir für einen Klassenkampf orientierten und basisdemokratischen Feminismus ein. Unser Feminismus ist ein sozialer und kollektiver Kampf. Wir glauben nicht an eine Spezialisierung des feministischen Kampfes, sondern daran, dass der Feminismus alle unsere Organisationen durchdringen muss; dass feministische Formulierungen und Methoden nicht auf die individuelle Freiheit, sondern auf die Eroberung der Freiheit jedes Territoriums und jedes unterdrückten Körpers abzielen können.

Dies ist unser Konzept.

Was sind unsere Leitlinien?

Historisch gesehen hat der Anarchismus gegen die verschiedenen Unterdrückungen gekämpft, unter denen die Menschen leiden. Er hat daher verstanden, dass die Unterdrückten über eine begrenzte Klassenkategorie hinausgehen. Indem er eine breite Vision von Klasse annahm, wies der Anarchismus auf die Idee hin, dass Unterdrückung auf verschiedenste Weise strukturiert ist. So darf der Feminismus, den wir als Anarchist:innen beanspruchen, nicht nur die Idee von Klasse in den Mittelpunkt stellen. Dieser Ansatz würde uns zu einer oberflächlichen Analyse führen, in der Geschlecht und Herkunft keine Rolle spielen, was aber nichts mit unserer tatsächlichen Lebensrealität zu tun hat. Letztlich würde ein solcher Ansatz auch nicht mit unserer Vorstellung von Anarchismus übereinstimmen.

Durch die Beschränkung der Analyse auf die Klasse gibt es z.B. in der schwarzen Bewegung Räume, in denen die Geschlechterfrage im Hintergrund steht und schwarze Frauen zum Schweigen gebracht werden. Andererseits laufen wir, wenn wir uns nicht mit der Klasse befassen, Gefahr, eine Analyse zu erarbeiten, die von der materiellen Realität der Frage der schwarzen Peripherie getrennt ist. Ebenso gibt es auch Frauenräume, in denen weder über Klasse noch über Ethnie gesprochen wird, und arbeitende Frauen und schwarze Frauen können sich nicht treffen, geschweige denn sich mit den Reden und Diskussionen, die dort stattfinden, identifizieren. Oder es gibt bestimmte Räume, in denen die Klasse im Mittelpunkt steht und Fragen der Herkunft und des Geschlechts in den Hintergrund treten, so dass sich weiße und nicht-weiße Frauen überhaupt nicht wohl oder angesprochen fühlen.

Wir wissen, dass die Unterdrückung der Geschlechter mit der Frage der Herkunft und der Klasse zusammenhängt, und dies ist etwas, das sich je nach den sozialen und materiellen Kontexten, in die die Subjekte eingebettet sind, ändert. In diesem Sinne dient uns die Idee der "Intersektionalität" als Instrument der Analyse von Herrschaft und hilft uns, bestimmte Themen zu verstehen. In diesem Sinne verstehen wir, dass Unterdrückungen transversal sind (sie schneiden sich mit anderen Unterdrückungen und werden von ihnen durchkreuzt) und in allen Bereichen unseres Lebens und unserer Gesellschaft präsent sind. Wir dürfen jedoch nicht davon ausgehen und diesen transversalen Charakter mit der Vorstellung verwechseln, dass Unterdrückungen völlig homogen sind oder dass sie einfach eine Summe verschiedener Arten von Unterdrückungen sind. Außerdem müssen wir die soziale Realität als Konstrukteur der Unterdrückung und nicht als deren Folge betrachten. Gleichzeitig können wir nicht nur an theoretische oder ideologische Fragen denken, ohne zu sehen und zu verstehen, wie die Dinge in der Praxis (und materiell) ablaufen, um nicht aus den Augen zu verlieren, dass unser Feminismus weit entfernt ist von individueller Befreiung oder individuellem Verhalten, sondern ein sozialer und kollektiver Kampf ist.

Für uns in der CAB kann unser Feminismus daher nur der "Feminismus derer von unten" sein, der die Bedingungen der geschlechtlichen, ethnischen, klassenmäßigen und sexuellen Vielfalt berücksichtigt und versteht, dass diese Elemente und ihre Machtverhältnisse zusammenwirken, um die Herrschaftsverhältnisse zu strukturieren, die uns durchdringen.

Kurz gesagt, wir glauben, dass unser Feminismus als espezifistische AnarchistInnen ein klassenkämpferischer, antirassistischer, antikapitalistischer, nicht-ausschließender (und trans-inklusiver) Feminismus mit einer revolutionären Perspektive sein muss, der auf einen Bruch mit dem Staat abzielt.

Kritik am eurozentrischen liberalen Feminismus

Als anarchistische Frauen, die daran glauben, an der Seite derer zu kämpfen, die von unten kommen, sind wir mit dem eurozentrischen liberalen Feminismus nicht einverstanden und üben Kritik an ihm. Im Laufe seiner Entwicklung hat der liberale Feminismus die individuellen Freiheiten gelenkt, indem er die Ansicht vertrat und verteidigte, dass "wir alle gleich sind". Auf diesem Weg hat er versucht, Frauen mit weißen, bürgerlichen Männern gleichzusetzen und für sie die gleichen Rechte einzufordern wie für ihn. Wie die Konzepte des Liberalismus läuft auch dieser Feminismus darauf hinaus, Ansprüche zu erheben, die sich auf die Ebene des Individualismus beschränken.

Unsere Kritik am liberalen Feminismus bezieht sich also nur auf sein Eintreten für die Befreiung des Individuums, ohne eine Reflexion über die Klasse. Auf diese Weise reproduziert er die kapitalistische Logik, wenn er die Emanzipation der Frauen nur als Anerkennung und soziale Mobilität denkt, zum Beispiel innerhalb einer Gesellschaft, die ungleich bleibt. In dieser Vorstellung hätten Frauen das Recht, die gleichen Arbeitsplätze wie Männer zu haben, aber wenn sie dort sind, reproduziert sich die Logik der Ungleichheit weiter. Dieser liberale Feminismus hat sich Konzepte und Leitlinien angeeignet, die historisch aus dem Volks- und Frauenkampf stammen. Er eignet sich viele Konzepte auf verzerrte Weise an, um sie an liberale und neoliberale Vorgaben anzupassen. Diese Aneignung dient dem Kapitalismus in vielerlei Hinsicht. Ein Beispiel ist die Verwendung der Idee der Gleichheit durch den Markt mit seiner Massenpropaganda, die zur Normalisierung einer angeblichen "Gleichheit" beiträgt, die bereits existiert und die Logik des Kapitalismus und des Staates normalisiert. Auf diese Weise nährt der Markt die falsche Illusion der Gleichheit, durch eine leistungsorientierten Logik, indem er als "Empowerment" predigt, dass Frauen "in großen Unternehmen", in staatlichen Positionen usw. erfolgreich sein und hohe Positionen oder Führungspositionen erreichen können. Wenn sie jedoch in diesen Positionen sind, arbeiten sie weiterhin für und innerhalb des Systems, ohne zu hinterfragen, warum andere Frauen nicht "erfolgreich" sind, ohne diese Ungleichheit dem kapitalistischen System zuzuschreiben.

Dieser Prozess der Verzerrung fand auch beim Konzept des "Empowerment" statt, dessen Konturen durch die Arbeit der kritischen Pädagogik geprägt wurden. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass dieses Konzept seine Wurzeln in den sozialen Bewegungen hat und vom liberalen Feminismus auf verzerrte Weise übernommen wurde. Wenn wir also von Empowerment sprechen, müssen wir es von seiner kollektiven Wurzel her aufgreifen. Nur kollektives Empowerment wird im Kampf der Frauen einen Unterschied machen.

Für den liberalen Feminismus reicht eine simulierte "Gleichheit" innerhalb des kapitalistischen Systems selbst aus. Für uns ist es notwendig, den Kapitalismus und den Staat zu stürzen. Und das ist eine Voraussetzung für den Aufbau von wahrer Freiheit und Gleichheit für Frauen. In diesem Sinne stellen wir auch fest, dass wir über den eurozentrischen Charakter dieses Feminismus hinausgehen müssen. Wir beziehen uns dabei auf die Analyse der kurdischen Frauen und ihre Kritik am eurozentrischen Charakter. Wir müssen einen Feminismus aufbauen, der mit unseren Füßen auf dem Boden unserer eigenen lateinamerikanischen Realität steht. Und dies geschieht durch ein Verständnis unserer eigenen Geschichte und unserer eigenen Konstruktion als lateinamerikanische Frauen, indem wir unsere Erfahrungen nutzen, Konzepte dekonstruieren und aufbauen, die auf unserer alltäglichen Realität beruhen.

Für einen Transfeminismus

Für uns, insbesondere für anarchistische Frauen, ist es extrem wichtig, die Konzeption des Feminismus, die wir auf nationaler Ebene aufbauen wollen, voranzutreiben. Deshalb ist es notwendig, deutlich zu machen, dass unser Feminismus Trans-Personen einschließt. Aus diesem Grund identifizieren wir uns nicht mit dem "radikalen Feminismus" (oder mit einem trans-exklusiven Feminismus), weil wir als Anarchisten für die Abschaffung jeglicher Herrschaft in der Gesellschaft eintreten. Für uns macht es keinen Sinn, an einen Feminismus zu denken, der die Unterdrückten ausschließt, diejenigen, die durch die Transphobie, die unsere Gesellschaft jeden Tag durchdringt, missbraucht und massakriert werden. Wir müssen die Würde, den Respekt und die Rechte aller Menschen, absolut aller menschlichen Wesen, bewahren und verteidigen. Natürlich können wir nicht umhin, die Heteronormativität mit dem Machismo in Verbindung zu bringen. Dies ist ein Faktor, der in der Diskussion über die Konstruktion von Familie und Arbeit nachhallt. Daher ist es wichtig, die Frage der Männlichkeit auch als eine Geschlechterdiskussion zu betrachten, da wir alle von ihr und der Art und Weise, wie sie gesehen wird, betroffen sind.

Ablehnung eines Feminismus, der ausschließlich auf Frauen ausgerichtet ist

Wir glauben auch, dass exklusive Räume wichtig sind, um Menschen einer bestimmten sozialen Gruppe zu stärken, und dass wir ihre Bedürfnisse verstehen und respektieren sollten. Daher sehen wir kein Problem darin, exklusive Räume zu haben, denn wir verstehen auch ihre Stärke, Bedeutung und Notwendigkeit. Aber wir verstehen auch, dass die Bewegung nicht nur auf diese Weise stattfinden sollte. In diesem Sinne sind wir der Überzeugung, dass wir gemischte Räume brauchen, denn Gender ist etwas, was die Realität von uns allen durchdringt. Auch Männer fühlen sich von der Gesellschaft unter Druck gesetzt, ihre Männlichkeit auf eine Art und Weise auszuleben, die gesellschaftliche Entwicklungen und das Patriarchat für sie festgelegt hat. Wir wissen daher, wie wichtig es ist, dass auch Männer ihre eigenen Räume für Schulungen, Diskussionen und Debatten haben, damit sie über neue Handlungsmöglichkeiten im politischen und sozialen Bereich nachdenken können; sie müssen die Haltungen und Laster überprüfen, die sie aufgrund der Struktur der machistischen (toxisch maskulinen) Gesellschaft täglich reproduzieren, sei es in ihrem persönlichen, beruflichen oder politischen Leben. Wir müssen auch verstehen, dass die Einbeziehung von Cis-Männern etwas anderes ist als die Einbeziehung von Trans-Personen. Wir verstehen also, dass eine Trans-Frau zum Beispiel in einen exklusiven Frauenraum und ein Trans-Mann in einen Männerraum eingefügt werden muss, und dass beide in diesen Räumen akzeptiert werden müssen.

Für die Ausweitung sozialer Rechte durch soziale Kämpfe und direkte Aktionen

In Anbetracht der Tatsache, dass der Kampf der Frauen oft über die Eroberung sehr grundlegender Rechte geht, und da wir nicht auf die Revolution warten können um uns diese grundlegenden Rechte zu geben, können wir nicht nur mit einer Maximalforderung arbeiten. Die soziale Revolution wird in den täglichen Prozessen des Kampfes und den sozialen Bewegungen, in den Fortschritten und Eroberungen von mehr Rechten sowie deren Aufrechterhaltung aufgebaut.

Frauen sind die ersten, die vernachlässigt werden, sie sind die ersten, die in einer Krise entlassen werden, sie sind diejenigen, die am meisten unter dem Anstieg der Lebensmittel- und Lebenshaltungskosten leiden. Was die Mutterschaft betrifft, so werden die Räume, in denen sie reproduziert wird, vom Staat in Beschlag genommen (Schwangerenvorsorge, Kindertagesstätten usw.). Wir stellen uns dem Kampf für diese grundlegenden Richtlinien innerhalb der Grenzen des Staates, denn er muss diese Rechte garantieren, und wenn der Staat sie nicht gewährt, müssen wir sie uns mit unseren eigenen Händen im Kampf nehmen. Auf diese Weise verteidigen wir auch den Kampf für Wohnraum, Kindertagesstätten, eine menschenwürdige Geburt und eine bessere Betreuung in Krankenhäusern, Bildung und Gesundheit. Also alles was das Leben der Frauen im Alltag direkt betrifft.

Wir sind uns bewusst, dass wir Forderungen an den Staat stellen, während wir sein Ende herbeisehnen. Andererseits ist unsere Position die einer Konfrontation und nicht die einer Bitte an den Staat. Wir konfrontieren den Staat, damit er heute das tut, was für das Leben der Frauen von unten dringend notwendig ist. In diesem Sinne haben wir uns entschieden, den Begriff "öffentliche Politik" anstelle von "Reformen" zu verwenden. Was wir in der Konfrontation mit dem Staat fordern, ist die Durchführbarkeit einer öffentlichen Politik, die für Frauen einen Unterschied macht. Und es ist immer eine Forderung nach Rechten, die durch den Kampf und die Organisation der Menschen entstehen. Parallel dazu glauben wir an autonome Bemühungen der Frauen in ihren Gemeinschaften und versuchen diese zu fördern. Während der Staat keine Rechte garantiert, die ein Mindestmaß an Sicherheit bieten können, müssen wir gemeinsam mit den Nachbar:innenschaften selbstverwaltete und autonome Räume aufbauen, unterstützen und verteidigen, die darauf abzielen, kollektive Möglichkeiten für das Leben der Frauen zu organisieren. Deshalb müssen wir uns mit den Erfahrungen der kollektiven Selbstorganisation der Kinderbetreuung, den Möglichkeiten des Aufbaus von "Kooperativen" oder genossenschaftlicher Arbeit, die für den Unterhalt der Frauen in ihren Gemeinschaften sorgen, solidarisch zeigen. Diese Erfahrungen sind Prozesse, die zum Aufbau von sozialer Gegenmacht, Selbstverwaltung, Autonomie und Ermächtigung von arbeitenden Frauen beitragen. Dies sind Prinzipien, die wir verteidigen, und deshalb sind sie auch unsere Aufgaben und Verantwortung.

Wir stehen also an der Seite der ausgegrenzten Frauen, in diesem Kampf für grundlegende Rechte, der jedoch revolutionäre Veränderungen bewirken muss. In diesem Bemühen treten wir für die soziale Revolte und die direkte Aktion bei der Eroberung von Rechten und dem Vormarsch zur sozialen Gegenmacht ein, zusammen mit der Strategie der Selbstverteidigung, nicht nur im physischen Sinne, sondern auch als kollektive Haltung, die gemeinsam mit unseren Genossinnen und Genossen durchdacht, ausgearbeitet und bearbeitet wird. In diesem Prozess erarbeiten wir täglich einen Bruch mit dem Staat, dem Kapitalismus und dem Patriarchat für den Vorstoß zum Aufbau von Selbstorganisation und Autonomie.

Bewaffnet mit diesen umfassenden Prinzipien und dem Aufbau eines Feminismus, der auf der Beziehung zwischen Theorie und Praxis basiert, stehen wir in den Reihen der Frauenkämpfe als Anarchistinnen und Feministinnen! Möge der Feminismus für die Frauen von unten Wirklichkeit werden und mögen die Frauenkämpfe wachsen und sich mit Militanz, gegenseitiger Hilfe und Schwesternschaft in allen Ecken der Welt ausbreiten!

Für die Macht der Menschen!

Für ein Leben in Würde, Freiheit und nicht in Unterwürfigkeit!

Hoch mit denen, die kämpfen!

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