A-Drache
anarch-o-mat - Bin ich ein/e Anarchist/in?

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen” — Warren Buffett (Multimilliardär)


Libertärer Podcast – Märzrückblick 2019

Ein ernster und satirischer Blick auf Ereignisse des letzten Monats aus libertärer Perspektive. Vom Anarchistischen Radio Berlin.

Den zugehörigen Audiobeitrag könnt ihr ab sofort hier herunterladen: archive.org (mp3 | ogg).

Hier könnt ihr ihn direkt anhören:

Unsere dieses Mal 60-minütige Sendung blickt auf folgende Themen aus dem Vormonat zurück:

* News aus aller Welt:
** Anarchistischer Monatsrückblick von Bodenfrost
** Repression in Aserbaidschan (Podcast von 2016)
** Razzia bei Mensch Meier
** Seebrücke
** Mietenwahnsinn und #besetzen
** Deutsche Wohnen & Co. enteignen
** North-East Antifa (NEA)
* 18. März: Tag der politischen Gefangenen
** Gefangenengewerkschaft (GG/BO)
** Rote Hilfe
* Die ASW-Konferenz in Berlin: Kapital und Verfassungsschutz Hand in Hand
* Chile: Proteste gegen Bolsonaro-Besuch
* Wo herrscht Anarchie
* Fridays for Future: Klimastreik-Aufruf aus Dortmund
** Aufruf bei der Anarchistische Gruppe Dortmund
* Linktipps
** Audiobook „No Wall They Can Build“ (CrimethInc)
** Podcast „Security Culture“ von ABC Agitation and Action

Musik

* Waldgeist Kartell: Wahnsinn
* Audiobinger: The Garden State
* Egodome: Me and My Shadow
* AJ Kaufman: Puking Unicorns

Sonstige Musik-Credits:
* Fascinating Earthbound Objects: The Crash
* Pictures of the Floating World: Surge and Swell

 


5. Anarchistische Buchmesse Mannheim

Vom 10. bis 12. Mai 2019 findet zum fünften Mal die Anarchistische Buchmesse Mannheim im Jugendkulturzentrum forum statt, die seit 2011 alle zwei Jahre organisiert wird. „Der positive Zuspruch des Publikums, der Verlage, der Ausstellenden und Referent*innen hat uns darin bestätigt, die Messe erneut durchzuführen“, so das Pressereferat der Anarchistischen Gruppe Mannheim (AGM).

Das AGM-Pressereferat stellt weiter fest: „Wir freuen uns, dass wieder zahlreiche libertäre und anarchistische Verlage auf der Buchmesse vertreten sind. Auch wird der eine oder andere Verlag erstmals dabei sein. Die Mannheimer Buchmesse ist inzwischen zu einem der Highlights des deutschsprachigen Anarchismus geworden.“

Wie in den Vorjahren werden neben dem Messebetrieb auch 2019 wieder 26 Lesungen, Vorträge und Diskussionen angeboten. „Leider nur – denn zu unserer großen Überraschung sind wir in diesem Jahr noch wesentlich mehr als sonst mit Vortragsangeboten überhäuft worden. Daher konnten wir einige spannende Vorträge nicht berücksichtigen“, erläutert das Pressereferat.

Das Zitat von Kurt Tucholsky „Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden“ ist das diesjährige Buchmessen-Motto. „Mit der Buchmesse wollen wir dazu beitragen, dass sich der Anarchismus mit seiner grundsätzlichen Kritik aller Herrschaftsverhältnisse weiter verbreitet, um sich als gesellschaftliche Alternative darzustellen. Dabei ist eine verständliche Sprache einer der entscheidenden Faktoren“, wie das AGM-Pressereferat ausführt.

Die Buchmesse drückt die große Vielfalt des Anarchismus aus. In den Referaten werden aus unterschiedlichen antiautoritären, libertären und anarchistischen Richtungen Positionen bezogen und zur Diskussion gestellt. Das Pressereferat: „Der Anarchismus ist aber bei weitem nicht nur Theorie, denn auf der Buchmesse berichten Aktivist*innen von ihren praktischen Erfahrungen in aktuellen Kämpfen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, z.B. im Hambacher Forst oder bei Amazon.“

Neben dem Messebetrieb und den Vorträgen wird die Anarchistische Buchmesse außerdem durch ein Kulturprogramm begleitet. Am Freitagabend startet die Messe im forum mit einer Aufführung des anarchistischen Films „Deckname Jenny“, bei dem auch die Regisseur*in anwesend ist. „Für den Samstagabend haben wir uns diesmal etwas Neues ausgedacht: Wir kooperieren mit befreundeten selbstverwalteten Strukturen im Viertel, die das kulturelle Rahmenprogramm gestalten“, wie das Pressereferat mitteilt. Im „Alten Volksbad“ spielen die Bands „Die Rauchenden Spiegel“ und „Elektric Meditation“. Der Eintritt bei den Konzerten ist frei, es kann aber gerne gespendet werden. Im „Wild West“ findet ein geselliger Barabend statt.

Die Buchmesse ist barrierefrei zu erreichen. Für Trinken und Essen ist gesorgt. Es werden kalte Getränke und fairer Kaffee angeboten, die günstig gekauft werden können. Ebenso werden leckere vegane Gerichten durch das Kollektiv „Le Sabot“ gekocht, auch hier ist eine Spende willkommen. Für Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auch eine Schlafplatzbörse. Der Eintritt für die Anarchistische Buchmesse und die Lesungen ist frei.

Das komplette Programm der 5. Anarchistischen Buchmesse Mannheim auf der Homepage:

http://buchmessemannheim.blogsport.eu/

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Presseerklärung, 13. Mai 2019, Anarchistische Gruppe Mannheim

Anarchismus im Aufwind

Vom 10. bis 12. Mai 2019 fand im Jugendkulturzentrum forum zum fünften Mal die Anarchistische Buchmesse Mannheim statt, die seit 2011 alle zwei Jahre organisiert wird.

„Die Anarchistische Buchmesse wächst beständig. Im Vergleich zu 2017 konnten wir einen weiteren Publikumszulauf feststellen. Anarchistische Theorie und Praxis befinden sich seit einigen Jahren im Aufwind. Libertäre Literatur und Informationen, gemeinsamer Austausch und Diskussionen wie zum Beispiel auf unserer Buchmesse spielen dabei eine große Rolle“, betont das Pressereferat der Anarchistische Gruppe Mannheim (AGM).

Das AGM-Pressereferat stellt weiter fest: „Wir freuen uns, dass wieder zahlreiche libertäre und anarchistische Verlage auf der Buchmesse vertreten waren. Die Mannheimer Buchmesse ist inzwischen zu einem der Highlights des deutschsprachigen Anarchismus geworden.“

Neben dem Messebetrieb wurden auch 2019 rund 30 Lesungen, Vorträge und Diskussionen angeboten. So wurden Ökologie wie Ökonomie, Innen- wie Außenpolitik, IT/Datenschutz und andere gesellschaftliche Themen aus einer herrschaftsfreien Perspektive beleuchtet.

Die Buchmesse drückte die große Vielfalt des Anarchismus aus. In den Referaten wurden aus unterschiedlichen antiautoritären, libertären und anarchistischen Richtungen Positionen bezogen und zur Diskussion gestellt. Das Pressereferat: „Der Anarchismus ist aber bei weitem nicht nur Theorie, denn auf der Buchmesse berichten Aktivist*innen von ihren praktischen Erfahrungen in aktuellen Kämpfen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, z.B. im Hambacher Forst oder bei Amazon.“

Neben dem Messebetrieb und den Vorträgen wurde die Anarchistische Buchmesse außerdem durch ein umfangreiches Kulturprogramm begleitet. Am Freitagabend startete die Messe im forum mit einer Aufführung des anarchistischen Films „Deckname Jenny“, bei dem auch die Regisseur*in anwesend war. Am Samstagabend fand im forum ein „Anti-Heimatabend“ mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense statt. Im „Alten Volksbad“ spielten die Bands „Die Rauchenden Spiegel“ und „Elektric Meditation“, im „Einraumhaus“ traten die „Unicorn Partisans“ auf. Und im „Wild West“ fand ein geselliger Barabend statt.

„Die AGM bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendkulturzentrum forum, das auch als Mitveranstalter auftritt. Weiterer Dank gilt dem JUZ in Selbstverwaltung „Friedrich Dürr“, dem Kochkollektiv Le Sabot, dem Café Libertad Kollektiv, dem Einraumhaus, der Geschichtswerkstatt Altes Volksbad, dem Wild West, ebenso den Medienpartnern Bermuda Funk (Freies Radio Rhein-Neckar), Le Monde diplomatique, Contraste (Zeitung für Selbstorganisation) und Express (Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit). Unser Dank geht auch an unsere Genoss*innen der Zeitung Graswurzelrevolution (für eine gewaltfreie herrschaftslose Gesellschaft), die das Programm der Buchmesse veröffentlicht haben, und der GaiDao (Zeitschrift der Anarchistischen Föderation), die das ausführliche Programmheft der Buchmesse ein weiteres Mal als Sondernummer publiziert haben. Darüber hinaus bedanken wir uns bei den vielen ungenannten Helfer*innen, die die Anarchistische Buchmesse Mannheim unterstützt haben“, so das Pressereferat.

Die diesjährigen positiven Rückmeldungen des Publikums, der Verlage und Ausstellenden sowie der Referierenden motivieren die AGM, im Frühjahr 2021 die sechste Anarchistische Buchmesse Mannheim ein weiteres Mal zu veranstalten.

Pressekontakt: buchmesse@anarchie-mannheim.de


Ausstellung

Gustav Landauer in Berlin 1889 - 1917 Ausstellung zum 100. Todestag

„Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“
Gustav Landauer in Berlin 1889-1917

Ort: Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße 4-11, 10965 Berlin, Foyer im 1. OG, barrierefrei.
Eröffnung: 27. März 2019 - 17 Uhr
Zeit: 28. März  – 9. Mai 2019, Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr

Auf 24 Tafeln und in zahlreichen Veranstaltungen des Rahmenprogramms wird über Leben und Werk des anarchistischen Sozialisten Gustav Landauer (1870-1919) informiert. Die Ausstellung schlägt den Bogen von Landauers Herkunft aus Karlsruhe bis zu seiner Ermordung in München am 2. Mai 1919. Dabei liegt erstmals ein besonderer Fokus auf seinem langjährigen Wirken in Berlin. Sein Engagement für die Volksbühnenbewegung, Genossenschaften, freie Schulen, Siedlungsprojekte und vieles mehr wird ebenso thematisiert wie Nachwirkung und Aktualität seines Denkens. Die Ausstellung ist entstanden unter Mitwirkung namhafter Wissenschaftler*innen und Archive.

Führungen durch die Ausstellung

Montags: 1.4, 8.4., 29.4. und 6.5.
Mittwochs: 3.4., 10.4., 24.4.
Freitags: 5.4., 12.4., 26.4., 3.5. 

Treffpunkt: jeweils um 17 Uhr in der Ausstellung.
Dauer: ca. 1,5 Stunden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Führungen sind kostenlos, wir freuen uns über Spenden für die Finanzierung der Ausstellung und des geplanten Denkmals.

Weitere Infos: https://gustav-landauer.org/


Neue Terminseite zum 50. Todestag B.Traven's und zum Travenjahr 2019/20

https://bt50.de/event/26-maerz/


In eigener Sache:

Wir haben auf unserer Homepage einige pdf-Dateien zu den Libertären Tagen für per OCR für die Textrecherche durchsuchbar gemacht: http://anarchismus.de/libertaere-tage/lt.htm

Zudem wurde einige Ausgaben des anarchistischen Magazins AKTION aus den 1980er Jahren in Form von durchsuchbaren pdf-Dateien hochgeladen: http://anarchismus.de/aktion/aktion.htm


Anarchistischer Spiele-Kreis

- Aufruf zur Gründung -

Dies ist kein politisches Manifest und keine moralische Forderung, dies ist die Formulierung einer Suche nach alternativen anarchistischen Spielen, auf Grund dessen, dass mich einfach die bürgerliche Spielewelt nur noch erschöpft und bedrückt. Es ist die Formulierung eines Bedürfnisses und ein Aufruf an Alle mit demselben Bedürfnis, um mit ihnen zusammen anarchistische Spiele zu entwickeln. Eines Bedürfnisses, das darauf fußt anders zusammen sein und spielen zu wollen, als durch die gesellschaftlichen Normen vorgegeben.
Für mich ist dies eine Suche nach einer Alternative zur Logik der Vergleiche, der Konkurrenz, der warenförmigen Selbstvermarktung und fremdbestimmter Leistungsansprüche. Ich will mich nicht abarbeiten an anderen Menschen, nicht konkurrieren, nicht im Leben und nicht als Spiel, wozu? Ich will auf der einen Seite mit anderen Menschen zusammen nachdenken, ausprobieren, spielen, gemeinsam Ziele entwickeln, und andererseits für mich selbst meine ganz eigenen Ziele verfolgen können und dies auch anderen zubilligen, ohne das wir uns wechselseitig behindern - ich will frei fliegen und mir nicht Bleigewichte der Konkurrenz und äußerer Leistungsanforderungen, die nichts mit dem, was ich will, zu tun haben, an die Füße hängen lassen. Ich habe genug von den Gewaltverhältnissen dieser Gesellschaft, die diese den Menschen selbst beim Spielen aufzwingt. Ich will eine Gesellschaft in der sich Menschen gegenseitig bei ihren je individuellen Zielen unterstützen bzw. sich mindestens gegenseitig die Freiräume lassen.

Spiele, die fördern andere niederzumachen, die Menschen aufeinander hetzen, VerliererInnen und SiegerInnen produzieren als Einübung in die Asozialität der Konkurrenzgesellschaft lehne ich ab. Die Dressur der Menschen in den Irrsinn dieser Gesellschaft hinein, die Einübung in die Akzeptanz einer Gesellschaft der VerliererInnen und GewinnerInnen, die Einübung in die Akzeptanz eines oben und unten, durch Spiele, die eben dies produzieren, VerliererInnen und GewinnerInnen, halte ich für falsch. Diese Spiele verweigere ich.
Welche das tut, der wird nicht selten vorgehalten, sie wäre eine schlechte VerliererIn. Es gibt jedoch keine schlechten VerliererInnen, sondern das Problem liegt in Spielen wie in Gesellschaftsverhältnissen, die GewinnerInnen und VerliererInnen produzieren. Die VerliererInnen haben ein Recht auf ihre Wut. Dies gilt zumindest dort, wo sie ihre Wut gegen diese Gesellschaft und ihre Spieleordnung ansich wenden und das Mitspielen bei Konkurrenzspielchen verweigern und nicht ihre Position in der Hierarchie, das ist, was sie umtreibt.

Ich will andere Spiele, absurde, anarchische, lustvolle Spiele, die die Konkurrenz und Herrschaftsideologie unterlaufen und außer Kraft setzen - widerständige Spiele. Da es diese bisher nicht gibt, ist es an uns, uns diese auszudenken und sie zu realisieren. Der Anarchistische Spiele-Kreis soll dafür eine Basis schaffen. Alle die Lust haben sind aufgefordert mitzuwirken.

In den weiteren - Texten - hier findet Ihr noch etwas ausführlichere Überlegungen, dies sind aber alles nur erste Gedanken, nicht abschließend, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit.

Kontakt unter - 3.Jahrtausend@gmx.net -. Bitte "Anarchistische Spiele" in Betreff schreiben, da E-Mails sonst als Spam aussortiert werden. 

Um dies auch diskutieren zu können, habe ich ein Forum angelegt - Anarchistischer Spielekreis - Forum - - Schreibrechte setzen aber eine Anmeldung voraus.

Was tun für die Bewegung der Zukunft? Ein Diskussionsbeitrag zur Organisierungsfrage an Hochschulen 

Ein Beitrag von David Miller, unter_bau Frankfurt zum Syndikalismus an Hochschulen.

Unterbau ist eine alternative, basisdemokratische Hochschulgewerkschaft.


Praxis- und Bewegungsanalyse: Die Krise des Antiparlamentarismus

Spätestens seit der Bedrohung durch den Rechtsruck befindet sich die antiparlamentarische Linke in einer Krise. Doch diese Krise ist eine Chance.

Hier geht es zum Artikel: http://www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch/politik/theorie/die_krise_des_antiparlamentarismus_4965.html

Drei Frauen und ihre Ideale - Anarchistinnen

Jedes Individuum ist frei. Auch in der Liebe. Das ist für Julia aus Berlin und Nathalie aus Valencia Anarchie, nicht Chaos und Zerstörung. So versuchen sie zu leben. Ihr Vorbild ist die Anarcho-Syndikalistin Federica Montseny. Sie war 1936 Ministerin in der spanischen Republik und wollte nichts weniger als eine bessere Welt.

Hier der Link mit weiteren Infos und dem Radiobeitrag des Deutschlandfunks: https://www.deutschlandfunk.de/drei-frauen-und-ihre-ideale-anarchistinnen.1247.de.html?dram:article_id=420368


Beim Widerstand innerhalb der Wehrmacht im besetzten Frankreich spielte ausgerechnet ein Berliner Jude eine tragende Rolle.
Martin Monath war während des 2. Weltkriegs Herausgeber und Redakteur der Zeitung «Arbeiter und Soldat», die in mehreren Ausgaben erschien und unter den Soldaten große Verbreitung fand.

Seine Biografie liegt nun unter dem Titel

Wladek Flakin:
«Arbeiter und Soldat»
Martin Monath ─ Ein Berliner Jude unter Wehrmachtssoldaten

http://www.schmetterling-verlag.de/page-5_isbn-3-89657-158-3.htm vor.

Das Buch ist im Buchhandel und im Webshop www.schmetterling-verlag.de erhältlich.


Robert Kain:
Otto Weidt - Anarchist und "Gerechter unter den Völkern"

Otto Weidt steht bisher vor allem wegen seiner Hilfe für verfolgte jüdische Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus im Fokus der öffentlichen und historischen Betrachtung.  Weniger bekannt ist dagegen ein früheres Kapitel im Leben Weidts: In der Kaiserzeit war er in der anarchistischen Arbeiterbewegung aktiv und wurde von der Politischen Polizei überwacht. Den Ideen und Idealen des Anarchismus blieb er auch in späteren Jahren verbunden. Zeitlebens war er demnach ein strikter Gegner des Militarismus, Nationalismus und staatlicher Bevormundung.

In seiner biographischen Studie nähert sich Robert Kain zunächst dem Anarchisten Weidt. Darüber hinaus werden dessen Militärdienstzeit, Ehen, Scheidungen und auch seine Erblindung um 1924 und der daraus resultierende Weg zum Bürstenmacher beleuchtet. Einen Schwerpunkt der Untersuchung stellen natürlich die Weidt'schen Hilfsaktionen für verfolgte jüdische Mitmenschen zu Beginn der 1940er Jahre dar. Hierbei bewegte sich Weidt in einem weit verzweigten Hilfsnetzwerk für NS-Verfolgte. (Buchvorstellung durch den Autor, mit Diskussion) (Eintritt frei)

Robert Kain: Otto Weidt. Anarchist und "Gerechter unter den Völkern". Lukas Verlag, Berlin 2017. ISBN 978-3-86732-271-3
Ausgezeichnet von der Bibliothek der Freien als Buch des Jahres 2017


„Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“

Anarchistische Parteinahmen

Zur Geschichte und Perspektive anarchistischer Parteien

ein A-Laden-im-Exil-Impulsvortrag zur Diskussion von R@lf G. Landmesser 2016 im Baiz/Berlin

Hier der Link: http://uepd.de/wordpress/de/2015/09/14/anarchistische-parteinahmen/


Spendenaufruf für einen gut finanzierten Anarchismus ;-)

Wir wollen auf die finanzielle Misere vieler anarchistischen Projekte hinzuweisen. Aktives Engagement ist gut und wichtig. Aber "passives" Enagement in Form von finanziellen Zuwendungen - vor allem regelmäßig - ist ebenso wichtig. Ihr müsst nur einmal aktiv werden und einen Dauerauftrag einrichten. Als Richtschnur für einen monatlichen Beitrag sollten mindestens ein Prozent eures verfügbaren Nettoeinkommens gelten. Nach oben gibt es selbstverständlich keine Grenzen. Durch die Kollektivität kleiner regelmäßiger Spenden können auch ganz große Dinge entstehen. Eine Faustregel könnte sein, dass ihr Läden, Projekte, Gruppen in eurer Stadt bzw. Region unterstützt. Auf geht's - gebt euch einen Ruck, falls ihr nicht sowieso schon regelmäßig spendet.

Auf unserer Homepage findet ihr z. B. unter A- Links viele Gruppen und Projekte, die ihr unterstützen könnt.

Eine ganz besondere Vision wäre, dass es endlich eine strömungsübergreifende Stiftung der anarchistischen Bewegung gibt, die aus Spenden und Nachlässen nachhaltig anarchistische Projekte finanzieren kann. Bei Interesse könnt ihr euch unter info@anarchismus.de melden.


Neuerscheinungen im AV-Verlag

http://www.edition-av.de/images/kischinew.jpg

Kischinew - Das Pogrom 1903
herausgegeben von Andreas W. Hohmann und Jürgen Mümken
ISBN 978-3-86841-123-2
246 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/kischinew.html

http://www.edition-av.de/images/nyborg-2-newyork01.jpg

Ernest Nybørg
Lena Halberg - New York '01

Thriller
ISBN 978-3-86841-128-7
310 Seiten
14,50 €
http://www.edition-av.de/buecher/nyborg-2-newyork01.html

http://www.edition-av.de/images/machno_2.jpg

Valentin Tschepego (Hrsg.)
MACHNO. Zeugnisse einer Bewegung
Band 2: Aus Machnos Feder
ISBN 978-3-86841-159-1
138 Seiten
12 €
http://www.edition-av.de/buecher/machno_2.html

http://www.edition-av.de/images/sattler-risse_im_gesicht.jpg

Renate Sattler
Risse im Gesicht
Roman
ISBN 978-3-86841-157-7
211 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/sattler-risse_im_gesicht.html

http://www.edition-av.de/images/landauer12.jpg

Gustav Landauer
Friedrich Hölderlin in seinen Gedichten
Hrsg., kommentiert, mit einer Einleitung sowie einem Register versehen von Siegbert Wolf. Illustrationen von Uwe Rausch.
ISBN 978-3-86841-152-2
159 Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/landauer12.html

http://www.edition-av.de/images/mendyka-libertaere_schulkritik.jpg

Mathias Mendyka
Libertäre Schulkritik und anarchistische Pädagogik

ISBN 978-3-86841-155-3
123 Seiten
14 €
http://www.edition-av.de/buecher/mendyka-libertaere_schulkritik.html

http://www.edition-av.de/images/degen-ffs.jpg

Hans Jürgen Degen
Anarchismus in Deutschland 1945 - 1960
Die Föderation Freiheitlicher Sozialisten
ISBN 978-3-86841-115-9
523 Seiten
24,50 €
http://www.edition-av.de/buecher/degen-ffs.html

http://www.edition-av.de/images/ne_znam_2.jpg

Ne znam - Zeitschrift für Anarchismusforschung
Nummer 2 | Herbst 2015

Herausgeber von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-153-9
146 Seiten
12 €
http://www.edition-av.de/buecher/ne_znam_2.html

http://www.edition-av.de/images/lepoupil.jpg

Paul Le Goupil
Résistance und Todesmarsch

Ein Franzose in Buchenwald, Halberstadt und Langenstein
Übersetzt und bearbeitet von Pierre Dietz
ISBN 978-3-86841-137-9
424 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/lepoupil.html

http://www.edition-av.de/images/syfo_2014.jpg

Syfo- Forschung & Bewegung
Mitteilungen des Instituts für Syndikalismusforschung - Nr. 5 - 2015

ISSN 2192-6980
ISBN 978-3-86841-138-6
121 Seiten
10 Euro
http://www.edition-av.de/buecher/syfo_2015.html

http://www.edition-av.de/images/sie_werden_nicht_durchkommen_1.jpg

Werner Abel & Enrico Hilbert
„Sie werden nicht durchkommen“
Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution
unter Mitarbeit von Harald Wittstock, Friedrich Villis und Dieter Nelles
ISBN 978-3-86841-112-6
570 S.
45 €
http://www.edition-av.de/buecher/sie_werden_nicht_durchkommen_1.html

http://www.edition-av.de/images/doering_oertner.jpg

Helge Döhring (Hg.)
Fritz Oerter: Texte gegen Krieg und Reaktion
Reihe: Kapital braucht Kriege - Wir nicht! AnarchistInnen und SyndikalistInnen im I. Weltkrieg.
Band 4
ISBN 978-3-86841-116-4
174 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/doering_oertner.html

http://www.edition-av.de/images/militant.jpg

Martin Veith
Militant!
Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens
ISBN 978-3-86841-134-8
296 Seiten
19,90 €
http://www.edition-av.de/buecher/militant.html
 

http://www.edition-av.de/images/edelweisspiraten.jpg

Günter Rückert
Das Karbidkommando
Edelweißpiraten gegen Miesmolche
Herausgegeben von Heiko Koch
 
ISBN 978-3-86841-142-3
64 Seiten
14 €
http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html

http://www.edition-av.de/images/ruth_weiss-biographie.jpg

Ruth Weiss
WEGE IM HARTEN GRAS
Erinnerungen an Deutschland, Südafrika und England
Mit einem Nachwort von Nadine Gordimer
ISBN 978-3-86841-162-1
306Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/ruth_weiss-biographie.html

http://www.edition-av.de/images/kanehl.jpg

Oskar Kanehl
„Kein Mensch hat das Recht, für Ruhe und Ordnung zu sorgen“
Herausgegeben und eingeleitet von Wolfgang Haug
ISBN 978-3-86841-146-1
400Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/kanehl.html

http://www.edition-av.de/images/anarchismus_und_geschlechterverhaeltnisse_1.jpg

Anarchismus und Geschlechterverhältnisse
Band 1
Herausgegeben von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-139-3
206 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/anarchismus_und_geschlechterverhaeltnisse_1.html

http://www.edition-av.de/images/finkeldey_kino.jpg

Lutz Finkeldey
Im Kino der Gesellschaft
Eine soziologische Skizze zwischen Wirklichkeit und Wahrheit 
ISBN 978-3-86841-154-6
337 Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/finkeldey_kino.html

http://www.edition-av.de/images/ne_znam_3.jpg

Ne znam - Zeitschrift für Anarchismusforschung
Nummer 3 | Frühjahr 2016
Herausgeben von Philippe Kellermann
ISBN 978-3-86841-161-4
178 Seiten
12 €
http://www.edition-av.de/buecher/ne_znam_3.html

Werner Abel, Enrico Hilbert & Harald Wittstock
„Sie werden nicht durchkommen“
Deutsche an der Seite der Spanischen Republik und der sozialen Revolution.
Band 2: Bilder und Materialien

ISBN 978-3-86841-113-3
330 S.
24,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/sie_werden_nicht_durchkommen_2.html

David H.T. Wong:
Flucht zum Goldenen Berg
Comic

ISBN 978-3-86841-144-7
243 Seiten
19,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/wong.html

Miriam Magall
Kindheit in Ägypten
Roman

ISBN 978-3-86841-111-9
340 Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/magall-kindheit_in_aegypten.html

Sulamith Sparre
La Liberté  - die Freiheit ist eine Frau
Der Kampf der Frauen um ihre Bürger- und Menschenrechte in der Französischen Revolution

ISBN 978-3-86841-163-8
500 Seiten
24,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/sparre-la_liberte.html

Sarah Endsee
Der Tag dazwischen
Kriminalroman

ISBN978-3-86841148-5
352 Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/der_tag_dazwischen.html

Günter Rückert
Das Karbidkommando
Edelweißpiraten gegen Miesmolche
Comic

ISBN 978-3-86841-142-3
64 Seiten
14 €

http://www.edition-av.de/buecher/edelweisspiraten.html

Oskar Kanehl
„Kein Mensch hat das Recht, für Ruhe und Ordnung zu sorgen“
Herausgegeben und eingeleitet von Wolfgang Haug

ISBN 978-3-86841-146-1
400Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/kanehl.html

Ruth Weiss
ZIMBABWES DIKTATOR

Die Perle, die den Glanz verlor

ISBN 978-3-86841-175-1
156 Seiten
14,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/weiss-simbabwe.html

Andreas Losch, Thomas Reichert und Johannes Waßmer (Hrsg.)
»Alles in der Schrift ist echte Gesprochenheit«

Martin Buber und die Verdeutschung der Schrift
Martin Buber-Studien 2

ISBN 978-3-86841-117-1
294 Seiten
19,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/buber-studien_2.html

Steckbriefe
gegen Eisner, Kurt und Genossen wegen Landesverrates
Ein Lesebuch über Münchner Revolutionärinnen und Revolutionäre im Januar 1918
herausgegeben von Cornelia Naumann und Günther Gerstenberg

ISBN 978-3-86841-173-7
310 Seiten
24,90 €

http://www.edition-av.de/buecher/steckbriefe.html

Ernest Nybørg
Lena Halberg - London '05
Thriller
Der dritte Teil der Trilogie über die Verflechtungen von Politik, Geheimdiensten und Rüstungsindustrie
ISBN 978-3-86841-123-0
314 Seiten
14,50 €

http://www.edition-av.de/buecher/nyborg-3-london05.html

Gustav Landauer
Die Revolution
Textkritische Ausgabe der Erstauflage
Hrsg., kommentiert, mit einer Einleitung sowie einem Register versehen von Siegbert Wolf. Illustrationen von Uwe Rausch.
ISBN 978-3-86841-168-3
192 Seiten
18 €
http://www.edition-av.de/buecher/landauer13.html

Ruth Weiss
Die Löws
Der Aufstieg
Eine jüdische Familiensaga in Deutschland - Band 3

Roman
ISBN 978-3-86841-169-0
247 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/weiss-die_loews_3.html

Augustin Souchy
Die tragische Woche im Mai 1937
eingeleitet und herausgegeben von Wolfgang Haug
ISBN 978-3-86841-164-5
169 Seiten
16 €
http://www.edition-av.de/buecher/souchy-mai_1937.html

 

Heinz Ratz
Taumel ist mein Leben

Gedichte

ISBN 978-3-86841-186-7
98 Seiten
10 €

http://www.edition-av.de/buecher/ratz-taumel_ist_mein_leben.html

 

Wolfram Beyer (Hrsg.)
INTERNATIONALE DER KRIEGSDIENSTGEGNER/INNEN
1947 - 2017

Beiträge zur Geschichte
Pazifismus – Antimilitarismus – Gewaltfreiheit - Widerstand gegen den Krieg

ISBN978-3-86841-187-4
129 Seiten
14 €

http://www.edition-av.de/buecher/idk.html

 

Gruppe russischer Anarchisten in Deutschland
Die Verfolgung des Anarchismus in Sowjetrussland (1918 - 1922)
Herausgegeben von Philippe Kellermann

ISBN 978-3-86841-184-3
259 Seiten
17 €

http://www.edition-av.de/buecher/verfolgung_des_anarchismus_in_sowjetrussland.html

 

Miriam Magall
„O Deutschland, deine Dichter und Denker!“

Wie deutsche Schriftsteller, Politiker und Kirchen Juden und Israel heute sehen
ISBN 978-3-86841-150-8
194 Seiten
18 €

http://www.edition-av.de/buecher/magall-dichter_und_denker.html

 

 

Michael Englishman
163256: laut und klar
Aus der Asche des Holocaust

ISBN 978-3-86841-143-0
228 Seiten
16 €

http://www.edition-av.de/buecher/englishman.html

 

 

Helge Döhring
Anarcho-Syndikalismus

Einführung in die Theorie und Geschichte einer internationalen sozialistischen Arbeiterbewegung

ISBN 978-3-86841-143-0
228 Seiten
16 €

http://www.edition-av.de/buecher/doehring-anarchosyndikalismus.html

http://edition-av.de/images/projekt_a.jpg

Horst Stowasser
Das Projekt A
herausgegeben vom Horst-Stowasser-Institut

ISBN 978-3-86841-221-6
248 Seiten
18,00 €

http://edition-av.de/buecher/projekt_a.html

Günther Gerstenberg
Räte in München
Anmerkungen zum Umsturz und zu den Räterepubliken 1918/19

ISBN 978-3-86841-225-3
226 Seiten
19,90 €

http://edition-av.de/buecher/raete_in_m%FCnchen.html

Sulamith Sparre
"Fremde der Heimat"
Sprachzertrümmerung und Welterschaffung in der Dichtung Paul Celans und Tuvia Rübners

ISBN 978-3-86841-197-3
175 Seiten
16 €

http://edition-av.de/buecher/sparre-femde_der_heimat.html

Helge Döhring
Organisierter Anarchismus in Deutschland 1919 bis 1933
Die Föderation kommunistischer Anarchisten Deutschlands (FKAD)

ISBN 978-3-86841-192-8
350 Seiten
20 €

http://edition-av.de/buecher/doehring-fkad_1.html

Stefan Gurtner
Doña Isidora und ihre unglaublichen Geschichten
Eine Familiensaga aus Bolivien

ISBN 978-3-86841193-5
568 Seiten
24,50 €

http://edition-av.de/buecher/gurtner-isidoras_unglaubliche_geschichte.html

 

Eveline Goodman-Thau
Vom Archiv zur Arche
Geschichte als Zeugnis

ISBN 978-3-86841-222-2
365 Seiten
20 €

http://edition-av.de/buecher/goodman-thau.html

Werner Abel
„Mit Salud und Händedruck!“
Militärzensur der Internationalen Brigaden in Spanien
Dokumente und Briefe
Teil 1: Dokument

ISBN 978-3-86841-165-2
305 Seiten
18 €

http://edition-av.de/buecher/abel-mit_salud_und_haendedruck.html

 


Fernseh-Interview mit David Graeber zu Anarchismus, Schulden, Geld und der Idee des bedingungslosen Grundeinkommen
http://www.grundeinkommen.ch/srf-sternstunde-philosophie-mit-david-graeber/

David Graeber ist Professor für Anthropologie in England. Er hat ein sensationelles Buch geschrieben zur Geschichte von Schulden. Graeber zeigt darin auf, dass seit der Erfindung des Kredits (und damit des Geldes) vor 5000 Jahren das Versprechen auf Rückzahlung die Menschen in die Sklaverei treibt. Und er zeigt auf, dass das Mittel eines Schulderlass oder Schuldenschnittes in der Geschichte immer wieder praktiziert wurde und auch heute eine relevates und vielleicht notwendiges Mittel sein könnte zum Ausstieg aus der weltweiten Schuldenkrise.


Urkommunismus: Utopie - das Erbe einer fernen Vergangenheit - Entstehung und Entfaltung einer egalitären Gesellschaft von Bernhard Brosius

Nach der Verbrennung der sozialistischen Utopie im Stalinismus hat die Entdeckung jener Gesellschaft (der von Catal Hüyük in der heutigen Türkei) eine besondere Bedeutung erhalten. Sie ermöglicht es, empirische Erfahrungen zu sammeln und gibt ein Beispiel für die Beziehungen zwischen kommunistischen Produktionsverhältnissen und den gesellschaftlichen Verhältnissen - und zwar bei einer Gesellschaft, die nicht 80 Jahre bestand, sondern 3.000 Jahre (ab 7200 v. Chr). Dass eine Entwicklung wie die beschriebene in der Steinzeit möglich war, bestätigt einmal mehr, dass nicht der technische Standard, sondern die gesellschaftlichen Verhältnisse über die Lebensqualität und den Gesellschaftscharakter entscheiden. Und was wäre heute möglich - auf dem heutigen Stand unserer technischen Entwicklung -, wenn wir endlich vernünftige gesellschaftliche Verhältnisse hätten...


n-tv-Interview mit Dr. Heide Göttner-Abendroth, der Begründerin der modernen Matriarchatsforschung: Wie lebt es sich im Matriarchat? "Frauenherrschaft? Das ist Unfug!"

Der Kabarettist Volker Pispers erklärt den Kapitalismus - sehenswert!

Marc-Uwe Kling: Wer hat uns verraten? - Ein Song über die SPD.


Anarchie ist Freiheit und Freude am Leben

Die Anarchie ist eine Quelle von Kreativität. Vom gesellschaftlichen Druck befreit, beginnen die Menschen ganz spontan zu erfinden, nach Schönheit und Intelligenz zu suchen, miteinander zu kommunizieren. In guter Erde können sogar die kleinsten Sachen zu großen Bäumen heranwachsen, die reiche Früchte tragen.
Revolutionsregel Nr. 54, in: Bernard Werber "Revolution der Ameisen", Dritter Band der Trilogie, Heyne-Verlag, 1998, S. 386


Was ist eigentlich Anarchie? - Ein immer noch und immer wieder aktueller Redebeitrag


„Ich bin nicht der Eigentümer des Anarchismus. Ich glaube nicht an Eigentum an Ideen. Der Anarchismus existierte vor mir, wie er nach mir existieren wird. Ich kann ihn nur für mich selbst interpretieren.“
Benjamin R. Tucker (in: „Liberty“, XI vom 30.11.1895, S. 3)


Vergleich von echtem Ökostrom


„Man wäre kein wahrer Anarchist, wenn man auf Grundsätzen beharren würde.“
Eva Demsik (in: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9159225.html)