Termineablage

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2002

November 2002
24.November 2002 Sonntag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  20.00 Uhr: "NESTOR MACHNO - UKRAINISCHER BAUER UND ANARCHIST" (Video)
Ein poetischer Film zur Entwicklung der Machno-Bewegung (der ukrainischen Bauernbewegung für eine anarcho-kommunistische Gesellschaft) ab 1905 und dessen Namensgeber: Nestor Machno, sowie über den Verrat und die Liquidierung der Bauernbewegung durch Lenin und Trotzki in den Jahren 1917-1921.
http://www.geocities.com/syndikalist2002/machno.htm
24.11.02, Sonntag 18.00 Uhr, Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, Prenzlauer Berg, U2 Eberswalder Str. oder Senefelder Platz
  DER TRAUM VOM FLIEGEN
in Anwesenheit des Regisseurs Zoran Solomun
Im Oderbruch, einer der Regionen mit der höchsten Arbeitslosenquote in Deutschland, sehen immer mehr junge Männer ihre berufliche Perspektive in der Bundeswehr. Der anarchistische Filmemacher Zoran Solomun, der seit über zehn Jahren in Berlin lebt, befragte für seinen Film "Der Traum vom Fliegen" einige dieser Jugendlichen. Gefilmt wurde an Orten, die noch vor kurzem Standorte der NVA oder Bundeswehr waren. Als Solomuns Film fast fertig war begann die NATO mit der Bombardierung Jugoslawiens.
Kartenreservierung: 040-44 05 81
27. November 2002 Mittwoch libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  19.30 Uhr: 'Anti-Castor' und Anti-Atom Bewegung
Die 'Anti-Castor' Bewegung ist als ein Teil der Anti-Atom Bewegung zunehmender
Repression ausgesetzt. Im Wahn, jede Widerstands- oder Protestbewegung als eine Brutstätte für Terror und ein Sammelbecken für Menschen die 'keinen Respekt vor dem Hab und Gut anderer' hätten, sind wir zunehmender Kriminalisierung durch Politik und Polizei ausgesetzt. Informationen zu Widerstandsformen, die aktuelle Situation im Wendland und die Auswirkungen der 'inneren Sicherheit' werden erläutert. Veranstalterin: Anti-Atom Büro, Telefon: 390 92 229.
http://www.x1000malquer.de
28. November 2002 Donnerstag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  19.30 Uhr: "Chiapas/Mexiko: 8 Jahre Jahre Aufstand der Zapatistas - Emanzipatorische Rebellion gegen Neoliberale Wirtschaftspolitik"
In Wort und Bild berichten Mitglieder der Gruppe B.A.S.T.A. aus Münster, die sich bis April 2002 fünf Monate im Aufstandsgebiet aufgehalten haben. Im Rahmen der Veranstaltung sollen Ursachen, Entwicklungen, Strategien, aktuelle Situation und Perspektiven des Aufstandes und seine internationale Wirkung dargestellt und diskutiert werden. Veranstalterin: Cafe Libertad Kooperative.
(http://www.chiapas.ch und http://www.free.de/cafe-libertad).

29. November 2002 Freitag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  19.30 Uhr: "Anarchistische Klang, Wort und Bild-Inkompentationen".
Die Libertären Harburg gestalten den Abend, als eine Collage aus eigenen und angeeigneten Liedern, Klängen, Zitaten und Bildern in lebhafter Folge. Zwischen Arbeit und Entfremdung, Herrschaft und Anarchie, Liebe und Krieg spannen wir einen Bogen, um mit den Pfeilen kreativen Widerstands auf das Herz des Spießbürgers zu zielen. Wer abenteuerlich genug ist, seine Deckung zu verlassen, ist herzlich willkommen. Kontakt: libertaere@freenet.de
10. November 2002 Sonntag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  20.00 Uhr: "ARGENTINIEN SPEZIAL" 60 Min. Film (dt.) von Kanal B. Das Video informiert (u.a. an Hand von Interviews) darüber, wie das Land von den internationalen Finanzinstitutionen wie IWF und Weltbank mit Maßnahmen neoliberaler Politik und mit Hilfe einer korrupten einheimischen Klasse systematisch ruiniert wurde. Seit dem Volksaufstand von Dezember 2001 suchen die Menschen neue Wege der Organisierung: in Nachbarschafts- und Stadtversammlungen, mit Straßenblockaden, in öffentlicher Bloßstellung und ' Krachschl agen' z.B. gegen die Verantwortlichen der blutigen Mil itärdiktatur (30.000 ' Verschwundene' ) und Besetzungen der Betriebe. Den Eliten aus Politik und Wirtschaft rufen die Menschen zu: "Ihr sollt alle abhauen!"
14. November 2002 Donnerstag 20 Uhr Villa Ichon, Goethe-Platz 4, 28205 Bremen
  Antizionismus = Antisemitismus ?/!
Vortrag und Diskussion mit Dr. Hermann Kuhn (Deutsch-Israelische Gesellschaft)
Eintritt frei!
Eine Veranstaltung des Anares e.V. in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung
"Wer die Existenzberechtigung Israels in Frage stellt, der ist entweder zu dumm um einzusehen, dass er bei der
Veranstaltung eines Überauschwitz mitwirkt, oder er steuert bewusst auf dieses Überauschwitz hin" Jean Amery
Diskutiert werden soll, ob der Antizionismus und folgende Positionen/Meinungen antisemitisch sind:
- EU und UNO solle politisch wie ökonomisch Druck auf Israel ausüben. Boykottaufrufe gegenüber Waren aus Israel seien nicht per se antisemitisch
- Israel gefährde den Frieden im Nahen Osten und enge den politischen wie ökonomischen Spielraum der EU gegenüber den USA ein
- Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge nach Israel unter Inkaufnahme der Aufhebung des jüdischen Charakters des Staates Israel
Der Anares e.V. lädt zu dieser Veranstaltung mit Dr. Hermann Kuhn in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung ein.
15. November 2002, Fr 19 Uhr, Bibliothek der Freien Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie, Veranstaltungssaal im 2. Hof (EG), Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
 

Gerhard Bauer: Rücksichtslosigkeit und Menschenliebe.
Zwei anarchistische Spießgesellen: Franz Jung und Oskar Maria Graf
Eintritt frei
Was bietet das Leben und Schreiben von zwei höchst ungleichen, aber befreundeten Feuerköpfen und Störenfrieden? Was können wir von ihnen lernen, wenn sie die entscheidenden Wendungen der deutschen Geschichte sechs Jahrzehnte hindurch erlebt haben, und zwar aktiv und passiv inklusive Exil? (mehr unter http://www.BibliothekderFreien.de/veranst.html ).
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Stiftung Haus der Demokratie

15. November 2002 Freitag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  20.00 Uhr: "ROTES NOTIZBUCH", eine szenische Lesung der Edition Nautilus, aus dem Buch von Mary Low & Juan Brea.
Eine junge Britin australischer Herkunft und ihr kubanischer Lebensgefährte begeben sich nach Spanien, kurz nach Beginn des Kampfes gegen den faschistischen Putsch der Franco-Truppen 1936. Sie zeigen uns das Alltagsleben der Revolution, die ansteckende Lebensfreude der Menschen, die fest daran glauben, daß es möglich ist, die Welt zu verändern. "Man hatte das Gefühl plötzlich in einer Ära der Gleichheit und Freiheit aufgetaucht zu sein. Menschliche Wesen versuchten, sich wie menschliche Wesen zu benehmen und nicht wie Rädchen in der kapitalistischen Maschine". Der Roman diente übrigens als Vorlage zu Ken Loachs Film: 'Land and Freedom'. http://www.edition-nautilus.de
15. November 2002 Freitag 20 Uhr im Buchladen "andere seiten", Brunnenstr. 15/16, 28205 Bremen
  Anarch@feminismus
Vortrag und Diskussion mit Silke Lohschelder
Gast: Ilse Schwipper (ehem. Bewegung 2. Juni)
Eintritt frei!
Anarch@feminismus macht dort weiter, wo die bürgerliche und sozialistische Frauenbewegung aufgehört haben: Anarch@femenistinnen setzen nicht auf formale Gleichstellungsbemühungen, z.B. Quotierungen, sondern lehnen Macht, Dominanz und Herrschaft konsequent ab. Nicht " die Hälfte der Macht den Frauen", sondern die ganz andere Utopie einer wirklich emanzipatorische, gleichberechtigten Gesellschaft ist ihr Ziel.
Anarch@feminismus ist die Radikalisierung des Feminismus, indem er diesen um das libertäre Postulat der Freiheit und möglichst vollständigen Selbstbestimmung ergänzt. Damit bietet der Anarch@feminismus eine Perspektive in einer Zeit, da die "neue" Frauenbewegung der 70er Jahre im Pöstchengerangel und Karrierismus weitgehend versandet zu sein scheint.
Silke Lohschelder, Autorin des Buches Anarch@feminismus, gibt einen Einblick in Ursprünge und Entwicklung dieser historisch interessanten und immer noch aktuellen Bewegung.
Anschließend haben wir Zeit, gemeinsam mit der Autorin Silke Lohschelder und Ilse Schwipper (Aktivistin aus der Bewegung 2.Juni) über Anarch@feminismus zu diskutieren.
17. November 2002 Sonntag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  20.00 Uhr: "VIVA LA UTOPIA - ES LEBE DIE UTOPIE"
Ein eindrucksvoller Film über die Entwicklung der spanischen anarchistischen Bewegung bis zum Höhepunkt des Kampfes gegen den Faschismus und der
sozialen Revolution. Historische Bilder lösen sich ab mit bewegenden Interviews
mit den alten KämpferInnen für Freiheit, Gleichheit und menschliche Würde.
http://flag.blackened.net/revolt/spaindx.html
20. bis 24. November 2002

 
  FORUM LIBERTAeRE INFORMATION
15. FLI-Treffen (neue Folge)
1. November 2002 Freitag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  19 Uhr: Eröffnung Café CHAT NOIR mit leckeren Tapas, Wein, Kaffee usw.
Geöffnet jeden Freitag: 19.00 bis 23.00 Uhr.
20 Uhr: Lesung aus dem Roman ' Der neue Mensch.
Fragmente eines Antiquierten' Wolfgang Nacken beschreibt in seinem Roman ' Der neue Mensch' die brüch ige
Identität eines Anarchisten im Übergang: was bisher galt, hat sich totgelaufen. Was der Mainstream verheißt, macht unglücklich. Was bleibt, ist die Sehnsucht nach einer ganz anderen Welt. Die Lesung ist eine Premiere - der Roman ist noch nirgends erschienen.
1. November 2002 Freitag 20 Uhr im Paradox, Bernhardstrasse 12, 28205 Bremen
  Der "Blarze Schwock" - Autonom anarchistisches Kabarett
3 Euro Unkostenbeteiligung
Eine Veranstaltung des Anares e.V.
Endlich! Nach mehrmonatiger Bühnenabstinenz befindet sich der Blarze Schwock nun wieder auf Tour - natürlich mit neuem Programm. Diesmal sagt die - inzwischen zum Quintett angewachsene - einzige autonom- anarchistische Kabarettgruppe Deutschlands unter dem Titel "Die Muse hat mich gebissen" der Banalität der Lustfeindlichkeit und des Bösen den Kampf an. Dabei überziehen sie nicht nur die Arroganz der Macht und den Übermut der Ämter mit beißendem Spott, sondern entblößt auch die oft unfreiwillige Komik der eigenen Szene. Das brachte dem "gefährlichsten Nebenwiderspruch Münsters" (Junge Welt) bereits bei ihrer ersten Tour vor zwei Jahren schallendes Gelächter und ebensolchen Applaus ein - nicht nur bei ihrem Auftritt in Bremen platzte der Saal in
jeder Hinsicht aus allen Nähten. Diesmal erwartet das Bremer Publikum außerdem noch etwas Besonderes: Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen war zu hören, daß die hiesigen Verhältnisse bei einem der aktuellen Sketche Pate standen. Wir sind gespannt ...
2. November 2002 Samstag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  16.00 Uhr: "GLOBALISIERUNG UND WIDERSTAND" Vortrag und Diskussion mit der FAU Münster. Darstellung der wichtigsten Institutionen (WTO, IWF, Weltbank), Verträge (MAI, NAFTA) und grundlegenden Fragestellung was es mit dem schwammigen Begriff der Globalisierung auf sich hat. Desweiteren eine Darstellung und Kritik der sogennanten Anti-GlobalisierungsgegnerInnen, mit Ihren Protesten von Seattle bis Genua und Köln und Ihren Organisationen (wie z.B. Peoples Global Action, ATTAC etc.). Der Vortrag orientiert sich an der gleichnamigen Broschüre, siehe: http://www.fau.org/faumat
ab 18.30 Uhr: feiern gegen 'die Achse der Blöden': FDP-Schill-CDU
Solidaritätsparty für die Wagenburg 'Bambule' und das 'Libertäre Kultur- und Aktions-
Zentrum' im Buttclub (Hafenstraße), Störtebeker (Bernhard-Nocht-Straße) und Hafenklang (Große Elbstraße).
Soli-Eintritt für alle Veranstaltungen zusammen: 5,- Euro.
19.30 Uhr (pünktlich) Kabarett im Buttclub:
a.) 'Der Zeitungsverkäufer', bitterböses Politkabarett von Harald Hahn. Eine muntere Reise durch die linke Medienlandschaft, nebenbei wird u.a. mit den Grünen und der Fun- und Spaß-Gesellschaft abgerechnet.
http://www.harald-hahn.de
b.) "BLARZER SCHWORK", anarchistisch-autonomes Kabarett aus Münster.
Aus einer Kritik der Zeitung APOPLEX/Münster: "Ein toller Abend, an dem sich gezeigt hat, daß die Herren der Szene nicht nur über sich lachen, sondern auch mit ihren selbstgemachten Texten voll ins Schwarze treffen. Große Klasse!"
22.00 Uhr Konzerte im Störtebeker (Bernhard-Nocht-Straße) mit:
'DADY LONGLEG': Abgehpunk aus Münster.
'P.R.A.K.': Ostpunk aus Hamburg.
'TOD IM STRANDKORB': Surfmusik von den Sandbänken der Oberelbe.
'PETROGRAD': melodischer Schwarzgeld-Anarcho-Punk aus Luxemburg.
im Anschluß Drum & Base:
Eventgewitter im Hafenklang (Große Elbstraße).
3..November 2002 Sonntag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  Frühschoppen ca. ab 11.30 Uhr: mit dem Anarcho-Liedermacher Baxi.
14.00 Uhr: Harry Ladis berichtet u.a.
zur Situation der AnarchistInnen in Griechenland und der
Vorbereitungen zum Widerstand gegen den EU-Gipfel in
Thessaloniki
.
17.00 UHR: VOLKSMENU jeden Sonntag: 17.00 bis 21.00 Uhr. "Anarchie und Luxus" für bis zu 20 TischgenossInnen.
Für die Teilnahme am 4 bis 5 Gänge Menü ist eine Anmeldung erforderlich. Telefon: 432 21 24.
20 Uhr: WAS IST ANARCHIE? Was sie schon immer über Anarchie wissen wollten, aber nie zu Fragen wagten.
Einführung von FAU Hannover. Wenn von Gewalt und Zerstörung die Rede ist, liegt vielen das Wort "Anarchie" schon auf der Zunge. Alles, was nicht klappt, waren wir - das Böse sowieso-. Doch was Anarchie wirklich bedeutet, weiß kaum einer genau zu sagen. Kurz und locker gibt es eine Einführung in die Gedankenwelt der
Anarchie - für alle, die mit Ihren Vorurteilen aufräumen wollen.
8. November 2002 Freitag libertäres kultur- und aktionszentrum hamburg, Fettstraße 23, 20357 Hamburg
  19.30 Uhr: Die "SANS PAPIERS", Vortrag eines Mitgliedes
der Berner Sans Papiers.
Seit Frühjahr 2001 kämpft auch in der Schweiz eine breite Sans-Papiers Bewegung für mehr Rechte. 150.000 - 300.000 Sans Papiers leben und arbeiten in der Schweiz. Die Bewegung macht mit Kirchenbesetzungen, Demonstrationen und den vielfältigsten Aktionen auf ihre Anliegen aufmerksam. Doch eine Lösung mit einer kollektiven Regularisierung ist in weiter Ferne.
Oktober 2002
23.Oktober 19.oo Uhr, im ZAKK, Düsseldorf-Flingern, Fichtenstr,
  Anarcha-Feminismus
Eintritt frei, Spenden erwünscht
Silke Lohschelder Stellt Ihr, im in Unrast Verlag erschienenes Buch
"Anarchafeminismus" vor. Eingeladen sind
besonders Frauen aller Alterstufen. Aber auch Männer sind uns herzlich
wilkommen. Mit dieser Gemeinschaftsveranstaltung der Freien
ArbeiterInnen Union, der Kom'ma und der LAG-Lesben in NRW wollen wir
versuchen den Zusammenhang und die Verbindungslinien zwischen Anarchie
und radikalem Feminismus auf zuspüren
und kritisch zu beleuchten.
24. Oktober 20.oo Uhr, Theater Metropol, Düsseldorf-Bilk, Brunnenstr.,
  Blarzer Schwock
Eintritt 5 Euro
ENDLICH ! Das neue Programm des Blarzen Schwock ist fertig und auch
schon vor Publik ausprobiert. Auch dieses mal erwartet das Publikum ein
geballte Ladung (Selbst-)Ironie und tiefe einsichten in die Psyche
des/der modernen Berufsrevolutionärs/in. Natürlich bleiben die
AkteurInnen nicht nicht im eigenen anarchistischen Sumpf stecken,sondern
überziehen auch die bekannten authoritäten mit gewohnt bissigem Spott und
so mancher Gemeinheit.
21.Okt.2002 Montag 20 Uhr im Kaffee Burger, Torstr. 60, Berlin
 

Die gluecklichen Arbeitslosen lesen, der wahre Heino legt auf, das Publikum tanzt und kauft das neue Buch.
Mehr Zuckerbrot, weniger Peitsche, Aufrufe, Manifeste und Faulheitspapiere der Gluecklichen Arbeitslosen
Hrsg. Guillaume Paoli, Edition Tiamat, 2002
An dem Abend ist der Eintritt frei und das Buch kostet nur 10 Euro.

18. Oktober 2002, Freitag 19 Uhr, :Bibliothek der Freien, Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, 2. Hof, Raum 1102, 10405 Berlin - Prenzlauer Berg
 

Andre Fischer: Raoul Vaneigem und seine poetische Kritik
Eintritt frei
Hans Martin Lohmann ('Die Zeit') über Vaneigems die Schrift 'An die Lebenden': "Der Witz von Vaneigems Pamphlet liegt weniger in der analytischen Durchdringung der kapitalistisch 'klimatisierten Vorhalle des Todes' als
vielmehr in dem authentischen Pathos, mit welchem es an die Kraft des Lebendigen appelliert." (mehr unter http://www.BibliothekderFreien.de/veranst.html ).

21.10. Montag

20.00 Uhr im Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, Berlin-Prenzlauer Berg

 

Eine Ausweitung der Kampfzone:
Bericht vom Streik in Pariser Großbuchhandlung
Im Februar haben sich einige Angestellte von der
FNAC-Filiale an der Champs-Elysées zusammengetan, um
sich gegen ihre unhaltbare Arbeitssituation zu wehren:
Seit der Eröffnung dieser Filiale vor vier Jahren
waren sie schlechter bezahlt worden, als ihre
KollegInnen aus dem Pariser Haupthaus. Die höhere
Arbeitsdichte durch eine monatelang nicht besetzte
Abteilungsleiterstelle brachte das Fass zum
Überlaufen:
Man beschloss, die eigenen Interessen selbst in die
Hand zu nehmen. Mit Blockadeaktionen wurde der
Verkaufsbetrieb mehrmals gestört. In vielen
FNAC-Filialen kam es zu Solidaritätsstreiks, es gab
Aktionen auf der Buchmesse und Demonstrationen. Die
traditionellen Gewerkschaften wurden durch diese
Initiative von der Basis dazu veranlasst, endlich mal
wieder offensiv in eine Lohnrunde zu gehen û mit
Erfolg: Es gab eine kollektive Gehaltserhöhung!
Die FNAC-Geschäftsleitung reagierte hart: Erstmals gab
es bei der FNAC den Versuch Streikbeteiligte zu
entlassen ...
Über die Hintergründe und Auswirkungen der
Streikaktionen berichtet ein Kollege einer
FNAC-Filiale, der in der CNT, einer
anarchosyndikalistischen Basisgewerkschaft,
organisiert ist.
Nicht nur in Paris, auch in Berlin, firmieren die
meisten Filialen regionaler und bundesweiter Ketten
als Einzelfirmen. Dort wie hier bedeutet dies in der
Regel für die Beschäftigten unterschiedliche
Arbeitsbedingungen, trotz des gleichen Schriftzuges
über dem Eingang.
Das französische Beispiel soll auch ein Anlass sein,
ins Gespräch zu kommen über die Arbeitsbedingungen in
der Berliner Buchbranche.
Was können wir als Beschäftigte tun, in einer Zeit, in
der Kiepert Pleite macht und Thalia boomt?
Eine gemeinsame Veranstaltung des Stammtisches der
Buchberufe und des Kultursyndikats der FAU Berlin.

14. Oktober 2002 10.oo Uhr, Amtsgericht Düsseldorf-Altstadt, Mühlengasse 34, Saal K1
  Syndikalist und Antifaschisten vor Gericht:
Obwohl schon der zweite Prozesstag wird dies der eigentlich Beginn des
Prozesses sein. Angeklagt sind insgesamt drei Leute denen, neben
Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen die Staatsgewalt vor allem
gemeinschaftlich begangene Körperverletzung vorgeworfen wird. Zum
Hintergrund bitte auf der Seite des Anarchist Black Cross nachschauen.
Die Angeklakten freuen sich über freundliche Gesichter im Publikum, denn
neben den fünf Staatsbütteln sollen auch drei "freie" Kameradschafter
als Zeugen aussagen. Das Spendenkonto findet ihr ebenfalls im Netz.
(www.freiheit-schmeckt-besser.de.tf)
12. Oktober 2002 Samstag 20.30 UHR im Jazzkeller Hofheim (im alten Güterbahnhof) Hattersheimer Straßé 6 B
 

Lesung aus "Der Domraub" mit PETER - PAUL ZAHL und anschließende Reggae-Disco
Was wahr ist wird auch gedruckt!
Peter - Paul Zahl hat das immer so gehalten, auch wenn ihm Polizei und Staatsschutz dafür hin und wieder mal seine Druckerei aufgeräumt haben und die Genossen aus der linksradikalen Szene die Rechnungen schuldig blieben.
Irgendwann geriet er selbst ins Fahndungsraster der Terroristenverfolgung, ist in den Untergrund abgetaucht, wurde entdeckt, hat in der Gegend rumgeballert, dabei einen Polizisten verletzt, bekam zunächst drei Jahre Haft für schwere Körperverletzung, dann - weil das den Staatsschützern zuwenig war - in einem zweiten Prozeß 15 Jahre wegen versuchten Mordes, hat davon die Hälfte abgesessen, in der Zeit viel geschrieben und erfolgreich veröffentlicht, konnte von dem Geld seine Koffer packen und nach Jamaica umsiedeln, wo er sich jetzt die Sonne auf den Bauch scheinen läßt und von wo er hin und wieder nach Deutschland zurückkommt, um neue Texte und Bücher vorzustellen. Anschließend Reggae Disco.
Der Eintritt beträgt 5,- Euro
Club der Jazzfreunde e.V. Hofheim & Buchhandlung Raimund Dillmann c/o Goethestraße 13 65830 Kriftel Fon 06192 44212, Fax 41954 info@buch-ton.com / http://www.buch-ton.com

08. Oktober 19 Uhr, Infoladen Zapata - Witzelstr. 16 - 40225 Düsseldorf
 

Landbesetzung - eine Hoffnung für Millionen
Vortrag über die brasilianische Landlosenbewegung MST. Eingehend auf die
Anfänge der Landlosenorganisation in
Brasielein wird der über 20 Jahre lange Weg des Widerstandes des MST
aufgezeigt. Hierbei sollen Strukturen und
Ideen der Bewegung erläutert werden, vor allem in Hinblick auf die
starke Basisorganisation des MST.
Abschließend soll die aktuelle Situation in Brasilien betrachtet werden,
wie z.B. der Stand der Verfahren gegen die verantwortlichen Politzisten
an dem Massaker an 19 Landlosen im April 1996, der Ausbau des
Schulprojekts, oder auch in Bezug zu den kommenden
Präsidentschaftswahlen im Oktober in Brasilien. Anschliessend bietet
sich bei orginal brasilianischem Essen noch die Möglichkeit zu Fragen
und ausgelassener Diskussion.
Eintritt frei

September 2002
26.September 19 Uhr, Zapata-Laden, Witzelstr. 16, Düsseldorf
  Bericht über die Lage in Kolumbien
Wir, die Kolumbien-Kampagne (damals noch: "Kolumbien-Odyssee"), haben
im Februar/März 2002 eine mit Gruppen
vor Ort organisierte 4-wöchige Reise nach Kolumbien gemacht, um dort
die aktuelle politische Situation, insbesondere der sozialen
Organisationen (Menschenrechtsgruppen, Frauengruppen, Studierende,
Gewerkschaften, Bauern/ Bäuerinnen-Assoziationen,...) kennenzulernen.
Letztere stehen in ihrem Versuch, den repressiven Verhältnissen durch
soziale Arbeit von unten einigermaßen Widerstand zu leisten, unter
enormem Druck - bis hin zu aktuer Lebensgefahr. Über unsere Reise (wir
haben auch Dias), aber auch über die aktuelle politische Situation in
Kolumbien (nach dem Wahlsieg des rechstextremen Álvaro Uribe Vélez zum
neuen Präsidenten Ende Mai), den fortdauernden schmutzigen Krieg dort
und Perspektiven der Unterstützung sozialer Bewegungen werden wir auf
der Veranstaltung berichten. Alle Interessierten sind herzlich
eingeladen.
Eintritt frei
30. September 19 Uhr, Infoladen Zapata - Witzelstr. 16 - 40225 Düsseldorf
  Eindrücke aus Chiapas (im 'Zapata')
Eintritt frei
Erlebnisbericht über die Situation im südlichesten Bundesstaat Mexikos.
Der Plan Puebla Panama und seine
Durchsetzung durch einen Krieg niederer Intensität gegen die indigene
Bevölkerung. Handlungsrahmen, Perspektiven und Ziele des Zapatismus und
der EZLN im (politischen) Kampf gegen den mexikanischen Staat und
multinationale Großkonzerne.
August 2002
29. August bis 1. September 2002 Essen (Deutschland)
  i2002 - INTERNATIONALE SOLIDARITAETSKONFERENZ
 
Juli 2002
4. Juli 2002 (Do) 21 Uhr, Fischladen, Rigaer Straße 83, Berlin
 

Film: Power to the People
Film über die Black Panther Bewegung

11. Juli 2002 (Do) 21 Uhr, Fischladen, Rigaer Straße 83, Berlin
 

Film: Strategie der Schnecke
Ein Haus in ? soll geräumt werden doch die BewohnerInnen wehren sich mit der Strategie der Schnecke.

18. Juli 2002 (Do) 21 Uhr, Fischladen, Rigaer Straße 83, Berlin
 

Film: Sacco und Vanzetti (GB 1988 R: Mike Leigh)
Sacco und Vanzetti waren zwei italienische Anarchisten die in den USA aus politischen Gruenden fuer einem Mord den sie nicht begangen hatten zum Tode verurteilt wurden. Spielfilm ueber eine wahre Begebenheit.

19. Juli 2002 (Fr) 19 Uhr, Bibliothek der Freien, Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie, Greifswalderstr. 4, 2. Hof, Raum 1102, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg)
 

Surrealismus und Anarchie
Seit Bakunin hat es in Europa keinen radikalen Begriff von Freiheit mehr gegeben. Die Surrealisten haben ihn. (Walter Benjamin)
Das grösste revolutionäre und poetisch-künstlerische Experiment des 20. Jahrhunderts gegen die kapitalistischen Herrschaft war unanfechtbar das surrealistische Experiment.
Seit 1924, dem Erscheinungsjahr des ersten surrealistischen Manifestes, organisierte sich der Surrealismus. In der ganzen Welt bildeten sich surrealistische Gruppen, die von libertärem Geist und absolutem gesellschaftlichem Nonkonformismus durchdrungen waren. Allein die Revolte war ihnen schöpferisch. Politik bedeutete für sie Subversion. Subersiv wie L´amour fou - die wahnartige Liebe, die die rationalen und sozialen Zwänge zertrümmert. Sie beabsichtigten nichts weniger als die Auslösung einer Bewußtseins-Krise. Wie die Anarchisten stellten sie die grenzenlose Freiheit in den Mittelpunkt ihres Denkens.
1947 erschien in Frankreich die "Ode an Charles Fourier" (dt. Karin Kramer Verlag 1987), ein Gedicht Andre Bretons auf den grossen Sozialutopisten, "den Leuchtturm des Geistes". Erst spät, zwischen 1951 und 1953, kommt es dann zu einer kurzen direkten Zusammenarbeit zwischen der anarchistischen Bewegung (Fédération Anarchiste) und dem organisierten Surrealismus. Den libertären Spuren des Surrealismus, der sich im "schwarzen Spiegel der Anarchie selbst erkannte", wie A. Breton 1952 schrieb, soll hier gefolgt werden. (Vortrag und Diskussion)
Info: Bibliothek der Freien

20. Juli 2002 Bendlerblock in Berlin-Tiergarten
 

Gelöbnis der Bundeswehr am 20. Juli
Die Bundeswehr wird am 20. Juli 2002 ein "feierliches" Gelöbnis durchführen. Das Kriegsministerium will mit diesem 4. Gelöbnis an einem 20. Juli am Bendlerblock in Berlin-Tiergarten eine neue Taditionslinie festigen. Nachdem im letzten Jahr Paul Spiegel als Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland seine schützende Hand über die Bundeswehr hielt, wird es in diesem Jahr der polnische Staatspräsident Aleksander Kwasniewski sein.
Wir wollen mit einem eigenen Beitrag die Feierlichkeit bereichern und laden deshalb zu einem Vorbereitungstreffen ein:
Montag, 3. Juni, 20 Uhr
, Rosa-Luxemburg-Str. 19, Berlin, Büro JungdemokratInnen/Junge Linke
Die Bereicherung durch uns ist notwendig, weil:
* der Rückgriff auf den militärischen Widerstand Teile der Wehrmacht sauberwaschen und die Bundeswehr in eine antifaschistische Tradition stellen soll. Unterschlagen wird, dass viele der am Putschversuch beteiligten Soldaten an Verbrechen der Wehrmacht direkt beteiligt waren, den verbrecherischen Krieg grundsätzlich unterstützten, erst im Zeichen der bevorstehenden militärischen Niederlage bereit waren, gegen Hitler zu putschen und alles andere als demokratische Vorstellungen hatten.
* der Bendlerblock weniger ein Ort des Widerstands war, als vielmehr die Schaltzentrale derWehrmacht. Dort hat das Oberkommando der Wehrmacht seit 1938 die verbrecherischen Kriege vorbereitet und geplant. Damit dieser Ort erneut einer Regierung alsVerteidigungsministerium dienen kann, wird ein Teil seiner Geschichte ausgeblendet. · das militärisch-staatliche Abfeiern des 20. Juli den vielfältigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus einseitig funktionalisiert, zum "Deutschen Widerstand" stilisiert wird und der Widerstand anderer bewußt ausgeblendet.
* Gelöbnisse grundsätzlich Ausdruck antidemokratsicher Gesinnung sind und Soldaten öffentlich ihre Tötungsbereitschaft geloben.
* Gelöbnisse der gesellschaftlichen Kriegsvorbereitung und der Normalisierung des Militärischen dienen.
* sich die Bundeswehr an der weltweiten Kriegsführung gegen den "Internationalen Terrorismus" beteiligt.

25. Juli 2002 (Do) 21 Uhr, Fischladen, Rigaer Straße 83, Berlin
 

Film: Born in Flames
Feministscher Film

 
Juni 2002
7. Juni 2002 A-Laden, Rathenower Strasse 22, Berlin
  Spanien-Nacht
Es werden die Filme "Durruti" und "Pueblas en armas" gezeigt, spanische A-Songs aufgelegt und das eine oder andere Flaeschen spanischer Wein sollte vorhanden sein.
7. Juni 2002 (Fr) 19 Uhr, Bibliothek der Freien, Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie, Greifswalderstr. 4, Vorderhaus, 1. Stock, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg)
 

David Schuster: Die Rückkehr des Krieges. Gibt es eine anarchistisch-antimilitaristische Antwort auf die neuen Kriege?
Als sich die Bündnissysteme NATO und Warschauer Pakt mit gegenseitiger gesicherter Vernichtung bedrohten, entstanden Oppositionsbewegungen, die Abschreckungspolitik und Krieg prinzipiell ablehnten: Entweder wir schaffen den Krieg ab, oder er schafft uns ab.
Die Hoffnung auf eine "Friedens-Dividende" nach dem Zusammenbruch der bipolaren Konfrontation war nur von kurzer Dauer. Der Krieg, in der "Dritten Welt" ohnehin nie bloße Drohung, kehrte auch in die Metropolen zurück, als politisches Mittel, um neue Staaten oder eine "Neue Weltordnung" auch militärisch durchzusetzen. Die Auflösung Jugoslawiens in Kriegen, Massakern, Vertreibungen stellte die pazifistischen Positionen ebenso in Frage wie der Krieg gegen den Irak. Interventionen der dominanten Staaten des Weltsystems gegen "Schurkenstaaten", warlords und terroristische Bedrohungen lassen ein neues Kriegsbild entstehen. Kriege werden als permanente Feldzüge mit wechselnden Bündnispartnern, unterschiedlichen Bedrohungsszenarien und neuen Waffensystemen geradezu alltäglich. Die Armeen werden von Territorialverteidigung auf weltweite Intervention umgerüstet; statt der früheren Massenheere werden spezialisierte Truppen ausgebildet; technische und psychologische Dimensionen des Krieges, besonders die Beeinflussung der zivilen Bevölkerungen durch Massenmedien, werden wichtiger als die Gehorsamsbereitschaft der Wehrpflichtigen. Welche Antworten kann der prinzipielle anarchistische Anti-Militarismus auf die neuen Legitimationen des Krieges geben? (Vortrag und Diskussion)
Info: Bibliothek der Freien

15. Juni 2002 Drugstore, Potsdamer Strasse 180, Berlin-Schoeneberg; nahe U-Bahnhof Kleistpark oder Buelowstrasse
  Solidaritätskonzert mit anschliessender Party fuer das Termin@tor, das libertaere Infoblatt fuer Big Berlin und Umgebung
Es spielen: The Hornets, The Strikes, Kantig
Alle drei Bands spielen Punk! Vor dem Konzert wird noch der Film ROTMORD (Film ueber die Muenchener Raererepublik mit Wolfgang Neuss als Erich Muehsam) gezeigt.
Eintritt frei!
Beginn: 20:00 h Film, 22:00 h Konzert
20. Juni 2002 (Do) 21 Uhr, Fischladen, Rigaer Straße 83, Berlin
  Film: High Hopes (GB 1988 R: Mike Leigh)
Film ueber die Klassenkonflikte zwischen SozialstInnen und Yuppies im London der 80er anhand von drei Paerchen erzaehlt.
21.-23. Juni 2002 Münster
  Feier des 30jährige Bestehen der Graswurzelrevolution mit einem großen Fest und Kongress
In der gerade erschienenen Sommer-Ausgabe der GWR finden sich dazu mehrere Artikel, die im Zusammenhang mit angebotenen Veranstaltungen gelesen werden können - schaut doch mal rein:
http://www.graswurzel.net/270/
Das Programm für die drei Tage findet ihr hier:
http://www.graswurzel.net/news/gwr30-programm.shtml
Wir freuen uns auf euren Besuch!

27. Juni 2002 (Do) 21 Uhr, Fischladen, Rigaer Straße 83, Berlin
 

Film: Der grosse Dikator (USA 1940)
Charlie Chaplins Antwort auf den Hitlerfaschismus.

Mai 2002
29. Mai bis 2. Juni 2002 Bebra-Imshausen, Ost-Hessen
 

FORUM LIBERTAeRE INFORMATION - 14. FLI-Treffen (neue Folge)
Kommt aus den Nischen - zum Kennenlernen, Informieren, Diskutieren, Austauschen, Bewegen. Wir sind kinderlieb, tragen Wanderschuhe, reden bis zum Umfallen, kochen zusammen, bringt Musik mit, Gitarren, Trommeln ...
Kontakt: FLI c/o Meeuw, Postfach 3643, 26026 Oldenburg, E-Mail: fli-treffen@gmx.de, Homepage: www.free.de/dada/fli

30. Mai 2002 20 Uhr, LC36, Ludolf-Camphausen-Str.36, Köln (U: Bhf. Köln-West/Hans-Böckler-Platz)
  Oswaldo Bayer: Vortrag zur Situation in Argentinien
Mai Münster
 

Veranstaltungsreihe zur Theorie und Praxis der Arbeit und des globalisierten Kapitalismus
"Globalisierung & Stadtentwicklung"
"Globalisierung & Geschlecht"
"Globalisierung & Plfege/Gesundheit"
"Globalisierung & Selbstorganisation als prekär Beschäftigte"
"Globalisation & Arbeitslosigkeit"

Die Veranstaltungsorte und die genauen Termine stehen noch nicht fest, daher gibts nach und nach alle Termine und noch mehr Info's auf
http://www.fau.org/bsy/muenster/termine.htm

17. Mai 2002 19 Uhr, Bibliothek der Freien, Anarchistische Bücherei im Haus der Demokratie, Greifswalderstr. 4, 2. Hof, Saal im Erdgeschoß, 10405 Berlin (Prenzlauer Berg)
 

Jan Bruening: Senya Fleshin und Mollie Steimer - Fotografie und Anarchie
Engagierte politische Arbeit und Selbsterhaltung zwecks Erwerbstätigkeit miteinander zu verbinden, ist immer eine Gratwanderung. Die Gratwanderung von Senya Fleshin und Mollie Steimer stellt sich als eine aufregende Reise dar: nicht nur als transatlantische Fluchten, sondern auch als Navigation zwischen notwendiger Anpassung an die oft repressive Umwelt und der Pflege ihrer anarchistischen Lebensentwürfe. Mit Hilfe der Fotografie war beides möglich. (DIA-Vortrag und Diskussion. Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Stiftung Haus der Demokratie)
Info: Bibliothek der Freien

23. Mai 2002 20 Uhr, Fischladen, Rigaer Straße 83, Berlin
  Informationsveranstaltung:
Kolumbien: Krieg gegen GewerkschafterInnen
- Coca Cola und die Paramilitärs (AUC)
Freie ArbeiterInnen Union [FAU-IAA] Schreinerstr. 47 10247 Berlin
fon/fax: 030-420 879 38 mail: faub@fau.org web: www.fau.org
11. Mai 2002 12 Uhr, Hauptbahnhof Stuttgart
  Tagung des Atomforums "Jahrestagung Kerntechnologie" vom 14. bis 16. Mai 2002 in Stuttgart
Auftaktkundgebung zu den Aktionstagen gegen das Atomforum (11. - 16.5.2002) .
aktuelle Infos: www.antiatomforum.de
8. Mai 2002 (Mi) 20 Uhr, Buchladen "Andere Seiten", Brunnenstrasse 15/16, 28203 Bremen
  Martin Büsser: "Wie klingt die neue Mitte? - Rechte und reaktionäre
Tendenzen in der Popmusik"
Martin Büssers zentrale These: Rock- und Popmusik war über Jahrzehnte vom Verdacht frei, staatstragende oder sogar rechte Inhalte zu vermitteln. Doch die Musik, die einmal als Soundtrack für jugendlichen Protest und kritische Inhalte stand, ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und offenbart dort deren reaktionäre Gesinnung. Für eine kritische Analyse reicht es daher nicht, "entlarvend" das inzwischen entstandene rechte Netzwerk als solches abzubilden. Vielmehr sei die Mentalitätsgeschichte der jüngeren Popentwicklung nur in Zusammenhang mit dem politischen Klimawechsel zu verstehen. Wie diese scheinbar widersprüchliche Entwicklung verlief - von linker Gegenkultur zu neofaschistischen Klängen - analysiert Büsser exemplarisch anhand von Beispielen von Punk bis Dark Wave. Martin Büsser hat zu diesem Thema auch ein Buch gleichen Titels veröffentlicht.
Tel.: 0421-7947381, E-Mail: anares-nord@gmx.de, Internet: http://www.anares.org/nord
3. bis 5. Mai 2002 (Fr- So) Buchcafè Andere Seiten, Brunnenstr. 15/16, Bremen
  Freitag 3. Mai, 18-21 Uhr (Einstieg), Samstag 4. Mai, 14-20 Uhr, Sonntag 5. Mai, 10-14 Uhr
Seminar: Kommunale Arbeitsmarktpolitik und Selbstverwaltung - ein Widerspruch?
Im Bereich selbstbestimmter, selbstorganisierter Betriebe und Projekte findet derzeit in mehrerlei Hinsicht ein Umbruchsprozess statt. Dies gilt zum einen intern (z.B. Ausdifferenzierung, Abschied von Einheitslöhnen, Abschied vom "alle machen alles"-Prinzip hin zu eindeutigen Kompetenzverteilungen etc.). Aber auch aufgrund externer Faktoren, u.a. aufgrund von zunehmenden Wettbewerbsdruck, scheint ein neuer Professionalisierungsschub nötig. Auf der anderen Seite werden die staatlichen Vorgaben zur (Ko-)Finanzierung von (kommunalen) Arbeitsmodellen in Bereichen, in denen die herkömmliche Stellenfinanzierung unmöglich erscheint (schon, weil in nicht-kommerziellen, d.h. nicht-marktförmigen Projekten kein Geld dafür vorhanden ist), zunehmend restriktiver. Welche Möglichkeiten z.B. bezüglich Ausbildungs- und BSHG-Stellen in diesem Kontext noch gegeben sind, wie Anträge zu stellen und wo evtl. Fördergelder für arbeitsplätze, aber auch für andere Vorhaben zu bekommen sind, wird Teil dieses Seminars sein.
Das Seminar richtet sich an Menschen, die bereits in selbstverwalteten Zusammenhängen arbeiten oder dies vorhaben. Es besteht aus einer Einführung, einer Vertiefung und einem Teil, in dem Raum für individuelle Fragen der TeilnehmerInnen ist.
mit Kurt Regenauer, Nürnberg, seit 1984 als Projekt- und Unternehmensberater, vor allem für selbstverwaltete Betriebe tätig
in Zusammenarbeit mit Anares e.V., Verein zur Förderung der Lesekultur und zur Unterstützung unterrepräsentierter Literatur, Bremen
ACHTUNG: Begrenzte Teilnehmerzahl, vorherige Anmeldung bis 27. April ist erforderlich, per Mail unter huettner@luxemburg-initiative.de oder persönlich/postalisch bei Antiquariat Andere Seiten, Brunnenstrasse 15/16, 28203 Bremen, E-Mail: anares-nord@gmx.de, Tel.: 0421-7947381
April 2002
4. April 2002