hackordnung
der neuen welt
flimmert dir entgegen
tag und nacht
fiebrig
auf der suche
nach dem ausweg:
karl
geheimdienslich
verkohlter leichnahm
im wald -
terminal
nichts wird
vergessen
M. Astral
* Karl Koch wurde am 1. 6.
1989 im Wald tot aufgefunden.
Er gehörte zu jenen Hackern,
denen es gelungen war, in die Zentren der Macht (z. B. Pentagon-Computer)
einzudringen. Mit Hilfe von Computerviren, die er dort einschleuste, versuchte
er, einen dritten Weltkrieg unmöglich zu machen. Im Sommer 1988 stellte sich
Karl den Verfassungsorganen: Er habe seit 1986 Informationen an den sowjetischen
Geheimdienst KGB verkauft.
Nach seinem Geständnis wurde
er als “Kronzeuge“ vom Verfassungsschutz finanziert. Wegen seiner Drogenabhängigkeit
brauchte er viel Geld... Laut Obduktionsbericht starb er an “Hitzeschock“.
Für Gewaltanwendung, so der Staatsanwalt, gehe es keinen Anhalt...